Partager cet article :
Publié le mardi 20 octobre 2009
Rund 300 Bachelor-Studierende der Universität Luxemburg absolvieren in diesem Wintersemester ihr obligatorisches Auslandssemester. Die Mehrheit studiert bewusst weiter weg von Luxemburg.
Knapp 60 Prozent haben sich für ein Auslandssemester auβerhalb der Groβregion eingeschrieben – das heiβt nicht in den Hochschulen von Trier, Saarbrücken, Arlon, Liège, Libramont, Metz, Nancy oder Longwy. Das ergab eine Untersuchung der Studierenden-Dienststelle SEVE. Die Studierenden nutzen das breite Angebot der Universität an Partnerhochschulen in Europa und Übersee; manche organisieren sich ihren Auslandsaufenthalt selbst und studieren in Australien oder gar Hawaii.
So positiv wie die Reisefreudigkeit der Bachelor-Studierenden an der mehrsprachigen Universität Luxemburg entwickeln sich auch die Einschreibezahlen, die der akademische Vizerektor Lucien Kerger heute der Presse vorstellte. Mit nunmehr 4750 eingeschriebenen Studierenden verzeichnet die Universität einen Zuwachs von 9,1 Prozent gegenüber dem Wintersemester 2008/2009. Mit 1007 Studierenden hat nun auch die kleinste Fakultät, die Fakultät für Naturwissenschaften, Technologie und Kommunikation, die Tausendermarke überschritten. Gröβte Einheit bleibt die Fakultät für Rechts-, Wirtschafts- und Finanzwissenschaften mit 1968 Studierenden.
Mit 735 gegenüber knapp 500 Master-Studierenden im Vorjahr entwickeln sich auch die Masterstudiengänge positiv, wenngleich die naturwissenschaftlichen Masterstudiengänge weiteren Zuwachs benötigen. Deutlich nahm auch die Zahl der Doktoranden von rund 200 im Vorjahr auf nun 249 zu. Die Studierendenschaft wird auβerdem immer multikultureller und umfasst jetzt 94 Nationalitäten. Luxemburger machen rund die Hälfte aus, in den Masterstudiengängen stellen sie etwa ein Drittel aller Studierenden.
Sehr zufrieden über das Erreichte zeigte sich auch Rektor Rolf Tarrach, der anschlieβend eine kurze Bilanz des auslaufenden ersten Vierjahresplans der Universität zog. „Die Jahre 2006 bis 2009 standen ganz im Zeichen des Wachstums. Wir haben gut gearbeitet und die Universität weiter international vernetzt. Nun geht es darum, das Erreichte zu konsolidieren und weiter in die Qualität von Forschung und Lehre zu investieren“, so der Rektor. Die Universität schuf binnen ihres ersten Vierjahresplans insgesamt 15 neue Bologna-Studiengänge. Sie wuchs um 2000 Studierende sowie um 470 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf heute 831 Beschäftigte. Forschungseinheiten und – schwerpunkte wurden bestimmt, das akademische Corps internationalisiert und die Verwaltung entwickelt. Zahlreiche Erfolgserlebnisse wie die ersten drei Stiftungslehrstühle, die steigende Zahl der Drittmittel oder auch die gut besuchten Veranstaltungen für Bürger oder Schüler dokumentierten, dass die Universität Luxemburg heute fest in der Gesellschaft verankert sei, so Rektor Rolf Tarrach.
Mehr Infos über die uni.lu auf einer kostenlosen DVD, zu bestellen per E-Mail an communication@uni.lu.
Ein Newsletter mit Veranstaltungshinweisen kann via E-Mail an newsletter@uni.lu abonniert werden.
|
|
|