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Essstörungen: Was bringen Präventionsprogramme?

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Publié le mercredi 28 avril 2010

Wie entstehen Essstörungen – und wie kann man ihnen vorbeugen? Das ist das Thema eines Vortrags von Prof. P. Warschburger am 6. Mai.

Die Prävention von Essstörungen ist ein Forschungsthema von hoher gesundheitspolitischer Relevanz. Erste Anzeichen von Essstörungen wie extreme Formen des Diäthaltens oder auch die übertriebene Unzufriedenheit mit dem eigenen Gewicht sind mittlerweile bereits bei Grundschulkindern weit verbreitet. Laut den aktuellen Daten einer deutschlandweiten repräsentativen Studie leiden 29,4 Prozent der Mädchen und 14,4 Prozent der Jungen im Alter von elf bis 17 Jahren unter auffälligem Essverhalten. Zwar gibt es inzwischen international eine Reihe viel versprechender präventiver Ansätze, jedoch liegen im deutschsprachigen Raum wenige kontrollierte Studien vor.
Im Rahmen des Vortrags sollen die Risikofaktoren für die Entstehung von Essstörungen näher beleuchtet und anhand des POPS (Potsdamer Prävention für Essstörungen)-Programms das Vorgehen und die Effekte einer schulbasierten Prävention vorgestellt werden. Gastredner Prof. Dr. P. Warschburger leitet die Abteilung für Beratungspsychologie sowie das Patienten-Trainings- und Beratungszentrum (PTZ) für chronisch kranke Kinder und deren Eltern an der Universität Potsdam. Ihre Forschungsscherpunkte liegen in der Untersuchung von Ess- und Gewichtsstörungen im Kindes- und Jugendalter und in der Entwicklung sowie Evaluation von Präventions- und Interventionsansätzen.

Der Vortrag ist Teil einer öffentlichen Vortragsreihe über klinische Psychologie, Gesundheitspsychologie und Neurowissenschaften, organisiert von Prof. Dr. Claus Vögele (Forschungseinheit INSIDE). Der Eintritt ist wie immer frei.

Essstörungen: Was bringen Präventionsprogramme?

  • Donnerstag, den 6. Mai, 18h
  • Campus Limpertsberg, bâtiment des Sciences, BS 1.03