GR-Atlas ausgezeichnet

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Publié le lundi 06 avril 2009

Die Universität Luxemburg hat den Interregionalen Wissenschaftspreis ,Exzellenznetze in der Großregion' 2009 gewonnen. Der mit 20000 Euro dotierte 1. Platz ging an den GR-Atlas.

Der GR-Atlas ist ein interaktiver Atlas der Großregion, der von einem Forscherteam unter Leitung des Luxemburger Historikers Prof. Dr. Michel Pauly und unter Beteiligung mehrerer Universitäten und Forschungsinstitute entwickelt wurde. Der Preis wurden im Rahmen des 11. Gipfels der Großregion unter der Präsidentschaft Luxemburgs am Freitag, den 3. April in der Luxemburger Handelskammer überreicht. Das Projekt „GR-Atlas“, das vom Luxemburger „Fonds National de la Recherche“ gefördert wird, präsentiert unterschiedlichste thematische Karten der Groβregion, unter anderem aus Wirtschaft, Religion, Sozialem, Naturraum und Geschichte. Der Atlas ist noch im Aufbau, kann aber schon im Internet unter www.gr-atlas.uni.lu konsultiert werden. Bei dem Atlas handelt es sich um ein Geographisches Informationssystem im Internet: Alle dargestellten Objekte sind mit einer Datenbank verknüpft; beim Anklicken erhält der Nutzer die dazugehörigen Informationen. Der zweite, mit 10000 Euro dotierte Preis ging an „Quace“ („Quality Management in Cross-border Education Saar-Lor-Lux-Wallonie"), einem gemeinsamen Forschungsprojekt der Universitäten Luxemburgs, des Saarlandes und Lüttichs. Darin analysierten die Forscher die Qualität grenzüberschreitender Studiumangebote der Groβregion und entwickelten eine ganze Reihe praktischer Empfehlungen, die unter www.quace.eu abrufbar sind. Den dritten Preis erhielt „RUBiN“, ein Projekt zur nachhaltigen Umsetzung der Biomasse-Nutzung unter Beteiligung der HTW des Saarlandes, des CRP Henri Tudor und der FH Trier. Der Interregionale Wissenschaftspreis "Exzellenznetze in der Großregion" wird von Lothringen, dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Luxemburg und Wallonien gemeinsam vergeben. Er soll die grenzüberschreitende wissenschaftliche Zusammenarbeit fördern und die Profilierung des Wissenschaftsraums nach stärken.

Bild: Prof. Dr. Michel Pauly (links) von der Universität Luxemburg erhält den Preis aus den Händen des Luxemburger Hochschulministers François Biltgen (rechts) und Jean-Pierre Moinaux, dem Beauftragten für Hochschulbildung der Region Lothringen

Foto: Michel Brumat