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Publié le lundi 08 février 2010
Am Mittwoch, den 10. Februar spricht Prof. Ilona Ostner (Georg-August-Universität Göttingen) zum Tema „Was Mütter und Väter von der institutionellen Betreuung erwarten“.
Folgt man den Begründungen nationaler Kinderbetreuungspolitik, dann geht es primär darum, Müttern den Zugang zum oder den Verbleib im Arbeitsmarkt zu erleichtern. Welchen Stellenwert hat dieses Ziel in den Lebensentwürfen von Frauen und Müttern? Insbesondere auf europäischer Ebene werden Eltern als rationale ökonomische Akteure gedacht. Entsprechend spielen die materiellen Belastungen des Kinderhabens eine entscheidende Rolle in den familien- und sozialpolitischen Strategien.
Es gibt aber Studien, die auf die Bedeutung von "weichen" Faktoren hinweisen: auf die Bedeutung eines Lebens mit Kindern, auf die Bedeutung einer stabilen Partnerschaft, auf Sorgen um die Zukunft. In Luxemburg als traditionell familien-konservativem Land mit einer multiethnischen Bevölkerung könnten "weiche", kulturelle Faktoren ein besonderes Gewicht haben. In ihrem Vortrag, die Prof. Ostner im Rahmen der Vortragsreihe „Policies and Practices of Child Care“ halten wird, wird Sie erläutern, was diese Faktoren für den Ausbau und die Qualifizierung institutioneller Kinderbetreuung bedeuten können.
Der Vortrag (in deutscher Sprache) findet statt um 19 Uhr an der Universität Luxemburg, Campus Walferdange, route de Diekirch, Walferdange, im Piaget-Saal. Der Eintritt ist frei.
Die Vortragsreihe „Policies and Practices of Child Care“ richtet sich gleichermaßen an Wissenschaftler, pädagogische Fachkräfte wie an Akteure aus Politik und Verwaltung.
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