Page d'accueil // Université // Actualités // À la une // Von A wie Aggression bis Z wie Zivilcourage

Von A wie Aggression bis Z wie Zivilcourage

twitter linkedin facebook google+ email this page
Publié le jeudi 20 août 2009

Die Forschungseinheit INSIDE richtet vom 2. bis 4. September 2009 die zwölfte Tagung der Fachgruppe der Sozialpsychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Luxemburg aus.

Das reichhaltige Programm der Tagung spiegelt die Dynamik und Vielfalt der Forschung innerhalb der deutschsprachigen Sozialpsychologie wider. Aktuelle Forschungsbefunde aus den Sozialwissenschaften werden - von A wie Aggression bis Z wie Zivilcourage - aufgegriffen.
An den drei Veranstaltungstagen werden mehr als 50 thematische Arbeitsgruppen, Symposien sowie Postersessions angeboten. Dank der mehr als 220 aktiven wissenschaftlichen Beiträge sowie der Präsenz von über 250 Teilnehmern wird eine intensive Diskussion über aktuelle Forschungsarbeiten innerhalb der Sozialpsychologie angeregt.
Als Gastredner auf Campus Walferdange werden international anerkannte Fachkolleginnen und -kollegen die Tagung bereichern : Prof. Norbert Schwarz (University of Michigan, USA) wird die Rolle von Metakognition in der Urteilsbildung beleuchten. Prof. Hannelore Weber (Universität Greifswald, D) illustriert den Einfluss sozialer Normen auf die Regulation von Ärger. Schließlich wird Prof. Gün Semin (Universiteit Utrecht, NL) seine jüngsten Arbeiten zur körperlichen Verankerung sozialer Kognition präsentieren.
Öffentlicher Vortrag: Kultur in der Identitätsentwicklung
Darüber hinaus wird auch ein öffentlicher Vortrag angeboten: Am Mittwoch, den 2. September um 17.45 Uhr wird Prof. Bettina Hannover (FU Berlin, D) im Audimax des Campus Walferdingen über die Bedeutung von Kultur in der Identitätsentwicklung sprechen. Am Beispiel von Sprache, Geschlechtsrollenstereotypen oder Männlichkeitsnormen wird Prof. Hannover aufzeigen, auf welche Weise diese die Identität beeinflussen können. Insbesondere für die Lebenssituation in Luxemburg wichtig, wird am Beispiel bikultureller Menschen gezeigt, welche Art von Identitätsentwicklung die psychosoziale Anpassung der Person fördert.
Weitere Informationen zu der Tagung sind auf der Webseite http://fgsp2009.uni.lu zu finden. Verantwortlich für die Organisation der Tagung sind Prof. Georges Steffgen und sein Team. Die Veranstaltung wird finanziell unterstützt durch den Fonds National de la Recherche Luxembourg, die Forschungseinheit INSIDE der Fakultät für Sprachwissenschaften und Literatur, Geisteswissenschaften, Kunst und Erziehungswissenschaften (FLSHASE) der Universität Luxemburg sowie die Fachgruppe Sozialpsychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs).
Ansprechpartner für Journalisten: Prof. Georges Steffgen,