Partager cet article :
Publié le mercredi 06 mai 2009
Wie entstehen neue Seuchen wie z.B. aktuell die so genannte Schweinegrippe? Öffentlicher Vortrag an der Uni Luxemburg am Montag, den 11. Mai.
Seuchen versetzen die Welt in Angst und Schrecken und ziehen vielfältige Auswirkungen für die Gesellschaft nach sich. Wie entstehen neue Seuchen wie zum Beispiel aktuell die so genannte Schweinegrippe? Was haben sie mit Armut, was mit dem Klima, was mit der industrialisierten Tierhaltung und was mit unseren Eingriffen in die Natur zu tun? Droht eine neue Pandemie?
Im letzten Teil der öffentlichen Vorlesungsreihe „Amphi ouvert“ dieses Sommersemesters rund um das Thema „Mut zur Nachhaltigkeit“ spricht Prof. Dr. Stefan Kaufmann vom Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie am Montag, den 11. Mai um 18 Uhr auf Campus Limpertsberg über Strategien zur Seucheneindämmung in einer vernetzten Welt (auf Deutsch). Der Vortrag beschreibt, was zur Eindämmung der Seuchen geschehen muss und was Industrie, Staat und jeder Einzelne tun können. Die Vorlesung richtet sich an ein breites Publikum, der Eintritt ist wie immer frei. Veranstaltungsort ist der Campus Limpertsberg der Universität, 162a, avenue de la Faïencerie, Luxemburg, Bâtiment des Sciences, Hörsaal BS 1.03.
Stefan H.E. Kaufmann studierte Biologie in Mainz und promovierte dort 1977 summa cum laude. Von 1987 bis 1991 war er Professor für Medizinische Mikrobiologie und Immunologie und von 1991 bis 1998 Ordinarius für Immunologie an der Universität Ulm. Er ist Gründungsdirektor und Direktor der Abteilung für Immunologie des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie in Berlin sowie Professor für Mikrobiologie und Infektiologie an der Charité, Humboldt-Universität, Berlin, und Honorarprofessor am Universitätsklinikum Benjamin Franklin, Freie Universität Berlin. Prof Kaufmann erhielt zahlreiche Wissenschaftspreise, ist Autor von mehr als 600 Publikationen und Mitglied zahlreicher Gesellschaften, u. a. der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, der American Academy of Microbiology, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.
Ansprechpartner: Prof. Dr. Massimo Malvetti, Tel. 46 66 44 5314, massimo.malvetti@uni.lu
|
|
|