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Publié le mardi 12 mai 2009
Am Montag, den 18. Mai wird Franz Wuketits vom Konrad Lorenz Institut für Evolutions- und Kognitionsforschung, Altenberg, eine Konferenz über Charles Darwin halten.
Mit seiner Theorie der Evolution durch Selektion oder natürliche Auslese gelang Darwin eine große Synthese in der Biologie, die unser Welt- und Menschenbild ganz entscheidend beeinflußt hat. Aber keine andere naturwissenschaftliche Theorie wurde und wird so oft mißverstanden wie diese. Insbesondere die Formeln „Kampf ums Dasein“ und „Überleben der Tauglichsten“ werden nach wie vor häufig – im ideologischen Sinn – fehlgedeutet.
Franz Wuketits promovierte und habilitierte an der Universität Wien und lehrt dort seit seit 1980 Wissenschaftstheorie mit dem Schwerpunkt Biowissenschaften. Daneben hatte er Gastprofessuren und Lehraufträge an mehreren anderen Universitäteninne, so an der Universität Graz, an der Technischen Universität Wien und an der Universität der Balearen in Palma. Seit 2002 ist er Vorstandsmitglied des Konrad Lorenz Instituts für Evolutions- und Kognitionsforschung in Altenberg. Er hat etwa 450 wissenschaftliche Arbeiten, darunter 34 Bücher, veröffentlicht. Zuletzt erschienen Evolution ohne Fortschritt (Aschaffenburg 2009), Lob der Feigheit (Stuttgart 2008) und Der freie Wille - die Evolution einer Illusion (Stuttgart 2007).
- Titel der Konferenz:„Aus dem Kampf der Natur, aus Hunger und Tod ...“ Was Charles Darwin wirklich (nicht) sagte
- Wo? Campus Kirchberg, Raum Paul Feidert
- Wann? Montag, den 18. Mai - 18h.
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